Das Trafo - Paradoxon
Datum: Wednesday, 09.November 2005 - 16:20:45
Thema: Paradoxa


Dass viele Effekte mit der Schulphysik nicht erklärbar sind, beweist dieses Paradoxon der magnetischen Induktion in einem Transformator mit Eisenkern.

So ein Transformator besteht aus 2 Spulen, die auf einen gemeinsamen Eisenkern gewickelt sind. Man kann den Transformator also als Elektromagnet betrachten. Nur sind der Nordpol und der Südpol des Eisenkerns in diesem Fall zusammengeführt.

Da sich zwischen zusammengefügten Magnetpolen kein Luftspalt befindet, ist der magnetische Fluss also kurzgeschlossen.
Alle Magnetischen Feldlinien befinden sich im inneren des Eisenkerns. Nach Aussen hin tritt (fast) keine magnetische Wirkung auf.
Das kann man z.B. mit einem Schraubenzieher aus Eisen testen, indem man diesen an den Eisenkern hält. Oder man misst mit einem Messgerät das magnetische Feld aussen am Eisenkern. Aber da ist KEIN magnetisches Feld feststellbar !

So weit, so gut !

Der elektrische Strom der Primärspule baut ein Magnetfeld auf, das im inneren des Eisenkerns eingeschlossen wird und dadurch (fast) keine Kraftwirkung ausserhalb des Eisenkerns bewirken kann.

Doch wie zum Teufel kann in der Sekundärspule ein Strom induziert werden, wenn gar kein magnetisches Feld vorhanden ist ?

Am Magnetfeld kann es NICHT liegen, das ist ja fast vollständig im Eisenkern eingekesselt !
Ergo kann der Strom in der Sekundärspule NICHT durch Induktion bewirkt werden !
Es gibt 2 Möglichkeiten für dieses Rätsel :

1. Es wirkt ein zusätzliches (unbekanntes) Feld, das die Energieübertragung in die Sekundärspule bewirkt

oder

2. Die Energieübertragung in die Sekundärspule passiert mit einer sog. parametrischen Erregung. Dabei schwingt NICHT das magnetische Feld zwischen Minima und Maxima, sondern eine andere elektrische Grösse wie etwa die Induktivität.

In jedem Falle aber muss das Induktionsgesetz zumindest erweiter werden ...

In diesem Sinne - euer TopDog





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